Requiem for a childhood.
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Für das, was du mir warst, hat diese Welt kein Substitut. Und wieder ist es Winter. Die viel zu frühen Lebkuchen lassen sich immer weniger ignorieren, wohingegen die Angst, die ihr Anblick verursacht, zunehmend nur wächst. Als hätte sie vergessen, dass sie doch eigentlich in mir wachsen müsste und nicht einfach über mich hinaus.| Ich male meine Welt in Schwarz und Weiß und kann nicht anders. Starre auf das Nichts, das sich immer weiter auszubreiten und alles zu zerfressen scheint; nur gibt es hier keine kindliche Kaiserin, die etwas daran ändern könnte. Das Außen spiegelt wieder nur die innere Kälte. Du fehlst und ich weiß nichts anderes mehr zu sagen. An jedem Abend stirbt der Löwe mit seiner Farbenwüste. Und es ist jedes Mal für immer. Bei Gott, es fehlt ein Stück. Haltet die Welt an. Es fehlt ein Stück. Sie soll stehn...
1.11.07 22:03


So from now on I will not leave myself open to needing someone. Das sind wieder solche Tage, an denen ich lieber am Rand stehe und stumm dem Leben zusehe, als das zu sagen, was ich andernfalls sagen würde. Es ist ja auch nicht besonders nett, zu sagen, dass man jetzt gehen und den Anderen lieber niemals mehr sehen will. Das wird er nicht hören wollen. Deshalb behalte ich meine Worte für mich und füttere sie mit Alkohol und wirren Gedanken. Die es derzeit sowieso, und mal wieder, im Übermaß gibt. And trust is not the answer. That's just what we do when we can't stand to be alone again.
4.11.07 21:38


The reasons all have run away, but the feelings never did. Und jetzt stehst du da und siehst mich an. Lachst und staunst noch immer über die weißen Kaninchen, die Andere längst nicht mehr sehen können. Die doch so lange schon nicht mehr aus dem Zylinder gesprungen sind. Irgendwann klebt dein Blick an meinen Gedanken, und dann merkst du es selbst. Dass du falsch wünschst; immer nur das Gestern. Dass dein Herz noch Verstecken spielt, Wölfe unter der Kellertreppe und das Leben in allem sieht. Noch Hoffnung hat und das Wissen, dass Arme alles gut machen können. Dein Herz hängt an der Zeit ohne Zeitgefühl und voller Wunder. Und wenn es doch einmal spürt, was bei dir so los ist, ist es völlig überfordert und kriecht nur noch weiter in sein Versteck hinein, das doch Jahre zurückliegt. Dabei bräuchtest du es doch hier, in diesem Moment, jedem einzelnen. Stattdessen siehst du Wunder, die schon lange keine mehr sind, hältst fest an einer Hoffnung, die es längst nicht mehr gibt. Bist mit dem Herzen nicht ganz da.
6.11.07 19:05


I went too far, yes I came too close, I drove away the one that I loved the most. Mein Alltag verschluckt mich mitsamt all den Worten. Der Kopf ist so voll, dass sich das Herz nicht konzentrieren, nichts fühlen kann. Nichts ist weit und frei, da ist nur Enge und wieder der Blick auf zu viele Menschen, die ich nicht mehr sehen kann. Oder will, denn es nicht mehr zu können würde ich besser finden. Doch irgendwo gibt es auch mehr, mehr als das alles. Die Hoffnung auf Schweden. Darauf, endlich einmal dort anzukommen, wo das Herz schon so lange wohnt. Now I ride the tide on a boat made of sand..
13.11.07 19:35


Und ich dreh mich schweigend um, und mein Spiegelbild verliert sich im Fenster, vor dem der Regen applaudiert. Immernoch heißt es, scheinbar wortlos herumzustehen und den Kopf zu beschäftigen. Ansonsten werden große Pläne für eine große Zukunft geschmiedet, in die es sich hoffentlich noch hineinwachsen lässt. Träume werden Ziele genannt und kunterbunt ausgemalt; das dass ist von Bedeutung, nicht wie es weitergeht. Und das Herz schlägt ganz wirr vor Glück im Takt einer Melodie, die das Ohr noch nicht kennt.
27.11.07 21:27





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