Requiem for a childhood.
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Something here's so wrong, nothing is complete.
Ich kann zur Zeit nichts von dem fassen, was ich auf Papier bringen, greifbar machen will. Ich bin nur wortlos anwesend, stehe völlig neben mir. Sehe mich an, wie ich mich wieder in irgendetwas verstricke und versuche dann, möglichst unbeteiligt auszusehen. Und weiß es doch selbst nicht besser. | Gefühlt ist da nirgendwer, der noch darauf wartet, der etwas wiedererkennen oder auch nur an mir erkennen kann. Dem es etwas gibt, irgendetwas. Doch mit dem Schreiben verbinden mich inzwischen zwei Arten des Fehlens. Mir fehlen viel zu oft die Worte, und sie trotzdem zu suchen fehlt mir noch sehr viel mehr. Und wenn das Dahinter [oder auch meine Person] nach wie vor verdreht und verquer aus den Zeilen herausfällt, vielleicht grade noch ein Gefühl vermitteln kann und ansonsten nur Fragen lässt, ist es doch noch das, was es immer war. ?
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Mein Trost ist, dass ich zwei kenn, die aus allem lernen.
Der eine bist wohl Du. Der Andre wär ich gern.
19.1.07 02:45


You write such pretty words. But life's no storybook.
Ich weiß zur Zeit mit mir selbst nicht sonderlich viel anzufangen, mir anderen noch weitaus weniger. Es wird zu viel gesagt, was ich nicht hören will und abgesehen davon längst schon zu oft gesagt wurde. Ich will selbst gern Worte haben und nicht erst, nicht mehr, suchen müssen, die die Stille ausfüllen. Die zu laut geworden ist. Doch auf das, was ich will, kommt es längst nicht mehr an, oder? Es fühlt sich an, als hätte ich alledem nichts entgegenzusetzen. Deshalb verstecke ich mich hinter grellen Farben zwischen zu vielen Menschen, sehe mir die Nächte an, bis ich taub bin vor Müdigkeit. Um nichts fühlen zu müssen.
20.1.07 16:22


And you're too tired to ever sleep.
Zwischen den Zeilen habe ich etwas gefunden, das ich mehr als sehr gebraucht habe. Woran ich fast nicht mehr geglaubt habe. Worte verlieren ohne ständige Angst dahinter, um endlich ausdrücken zu können, wie es wirklich aussieht..
Ich laufe auf Eis und so wird es bleiben. Doch hier hat es einmal keine Risse.
21.1.07 21:15


My heart is drenched in wine. But you'll be on my mind - forever.
Deine Sprachlosigkeit raubt mir die Fassung und nebenbei den letzten Nerv. Ich sehe dich an und weiß, was passieren wird, und dann fängt es an, werden die Worte kleiner und verschwinden schließlich ganz, bis im Kopf nichts mehr ist außer deiner Stille, die sich so selbstverständlich über allem ausbreitet. Außer dem Wunsch, zu verschwinden und dann der Frage, wohin. Außer den Gedanken an Gefühle, die ich nicht zuordnen kann.| Ich verliere mich in zu vielen Worten, zu vielen Gefühlen, zu vielen Menschen. Um nicht zu riskieren, dass ich außerhalb von dir vielleicht längst aufgehört habe zu existieren.
Mir einzureden, dass ein Herz nicht alles ist und es auch ohne geht.
22.1.07 21:31


Und ich warte hier, auf das Glück und den gestrigen Tag.
Draußen fängt ein Winter an, der sich bisher selbst verschlafen hat.
Vereist alles, bis es wiederspiegelt, wie es innen eigentlich aussieht.
|Ich habe dir nichts mehr entgegenzusetzen, kann nur noch sagen, was schon viel zu oft gesagt wurde. Und wenn du es brauchst, werde ich es weiter versuchen. Doch bitte, glaub nicht daran, dass du es verstehen wirst.| Früher was es das Wunderbarste, durch den Schnee zu laufen und zuzusehen, wie das Weiß glitzern kann. Inzwischen laufen wir auf Glatteis. Und alles, was beim Nachuntensehen noch sichtbar ist, ist die Reflektion des eigenen Blickes. Wenn wir vergessen, was Pirouetten sind. Und Risse unter den Füßen spüren.
25.1.07 19:05


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