Requiem for a childhood.
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And out of everyone I've met it's you I can't forget.

Das Drumherum ist so voller Worte, dass ich keine Lust habe, irgendetwas hinzuzufügen. Was in viel zu vielen Sätzen gesagt wird ist meistens viel zu wenig, nachts schläft man nicht mehr vor lauter Gedanken. Bis die Buchstaben vor den Augen verschwimmen, zu viele und wirre Träume die Gelassenheit und nebenbei auch noch die Aufmerksamkeit des nächsten Tages nehmen; schließlich füllen sie dann die ohnehin schon überfüllten Köpfe. Mit ausreichend Wenn und Aber's wird Alles zu einer scheinbar unlösbaren Aufgabe, wegen der man nicht nur sich selbst, sondern nach Möglichkeit auch noch Andere verrückt macht und noch mehr und noch viel, viel mehr reden muss, um irgendwann einmal darauf zu kommen, dass man vielleicht erst einmal darüber schlafen sollte. Schlafen kann man dann aber doch nicht, vor lauter Gedanken, bis die Buchstaben vor den Augen verschwimmen [...]
3.8.06 15:31


Es widerstrebt mir einfach, ein weißes Kaninchen nach dem anderen aus dem Hut zu ziehen, nur um dann festzustellen, dass weiße Kaninchen ohnehin keine Zeit haben.|| Ich will kein Wort über dich verlieren, wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass du hinter mir nicht aus Versehen darauftrittst oder es umdrehst, verdrehst und völlig schwindelig machst. Zu viele Fragen bringen meistens nichts, außer vielleicht klebriger Müdigkeit, und ich sitze mehr oder weniger fassungslos herum und will jetzt nichts Anderes als schlafen.
4.8.06 23:35


Only one of us is alone
Only one of us is alone and it's not you.

Manchmal denke ich, ich sollte dir irgendetwas sagen wollen, nur existiert dieser Wunsch mehr im Konjunktiv als tatsächlich in mir. Was du mir gesagt hast, hat nichts mit meinem Verständnis der Dinge gemeinsam; tatsächlich kann ich ab und zu kein einziges deiner Worte verstehen, stehe nur da, sehe dich an und finde dich leer, so unfassbar leer. Und weißt du, wenn du etwas wissen könntest, etwas verstehen von dem, wie ich bin, würdest du nicht von Veränderung sprechen. Nicht so. Ich habe jetzt eine Antwort und behalte sie für mich, anstatt sie dir zu geben. Weil ich weiß, dass sie genau das nicht ist, was du haben willst. || Vielleicht fühlt es sich doch besser an, trotzdem weiße Kaninchen aus dem Hut zu zaubern, als Seilzutanzen, zu viele Blicke auf sich zu fühlen und ganz plötzlich Höhenangst zu bekommen. Und wenn ich jetzt so hinuntersehe und darüber nachdenke, ist das sogar ziemlich wahrscheinlich.
6.8.06 20:18


Es ist verrückt, wie schön du schweigst, wie du dein hübsches Köpfchen neigst. Und so der ganzen lauten Welt und mir die kalte Schulter zeigst. || Ich finde nichts mehr in deinem Blick und außerdem keine Ruhe. An manchen Tagen denke und fühle ich in Schwarzweiß und bringe lieber nichts aufs Papier als das, was ich sonst schreiben würde.
7.8.06 19:30


Ich habe Angst, dass ich mir vertrau.
Ich habe Angst, dass ich mich verlier.
Ich habe Angst vor mir
[...]
Das Ummichherum macht mich schrecklich schlaflos, lässt mich meine Fassung und außerdem nur noch falsche Worte verlieren, die nichts bewirken, nichts besser machen können. Ich weiß nicht weiter. Im Moment nicht einmal, ob.
9.8.06 20:12


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