Requiem for a childhood.
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Nichts bleibt, mein Herz.
Und Alles ist von Dauer


Ich kann weiterhin nur erahnen, was es ist, das die Worte wie viel zu süßen Kaugummi in meinem Mund festklebt und nicht raus, zu nirgendwem lässt. Ich weiß nur, dass das Licht in der Manege zu wehtun und viel zu grell sein kann, auch trotz des Versteckens hinter bunten Farben. Und es macht keinen Spaß, immer auf den Bauch zu fallen, wenn man sich auf Glatteis bewegt und statt der viel zu großen Schuhe viel lieber leichte, dumme Schlittschuhe an den Füßen hätte. Die nichts von dem Darunter, nichts von der spiegelglatten Kälte fühlen lassen und schließlich auch Andere darüber hinwegtragen können.|| Ich fahre nach Schweden, endlich, zweiundzwanzig Uhr neununddreißig. Vielleicht weiß ich, wenn ich da bin, was ich hier hinter mir gelassen habe, vielleicht wird es leichter, das Schreiben und wieder das, was es einmal für mich gewesen ist. Nur, noch weiß ich es nicht, noch ist es das nicht. Noch will ich mich nur leise verabschieden und mich umdrehen, losgehen. Um Spuren zu hinterlassen, die irgendwann keine zu großen Schuhe oder zumindest kein Fallen mehr zeigen.
10.7.06 10:04


Would you catch me if I fall,
Fall out of what I fell in.. ?


[Glatteis ist auch mit Clownsschuhen besser als nirgendein Boden.]
17.7.06 22:27


But you couldn't care less. Angst wird nicht kleiner, wenn man sie aus großer Entfernung ansieht; sie nimmt mir weiterhin die Sicht, die ich eigentlich behalten will [um die Gegend zu betrachten und nicht mehr ganz so blind gegen Alles zu laufen, was so passiert, beispielsweise]. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Angst nur ein Scheinriese ist. Denn dann könnte ich sie als Leuchtturm benutzen, wenn ich mich selbst in meinem Labyrinth verlaufe und den Weg nach draussen nicht mehr finde.|| Was ich fühle und was ich will ist wirr und passt nicht zusammen. Verdreht sich völlig, wenn ich an dich denke. Could you?
20.7.06 19:08


So laut entlud sich mein Leid ins Himmelblau. Ich weiß nicht, ob ich aus dem Fallen und den viel zu großen Schuhen irgendwann herauswachsen kann, auch wenn ich keine zwei Meter mehr wachse [Was ziemlich unwahrscheinlich und außerdem nicht meine Absicht ist]. Ich weiß auch nicht, wann ich wieder auf dem Seil stehe, zwischen den Wolken und Schwarzschwarzweiß. Ein Clown auf dem Seil mit einem dieser lächerlich kleinen Schirme in der Hand. Beides ist wundervoll skuril anzusehen, nur fällt eines von ihnen irgendwann himmelhoch hinunter, während das andere weder vor Regen von oben, noch vor dummen Blicken von unten, noch vor dem Boden verlieren schützt.|| Ich weiß nur, ich will nicht, dass die Farbe abblättert. Dass ich nur dastehen und zusehen kann, wie mein Schwarz darunter auftaucht.
21.7.06 20:02


How long can you run, turn your back on everyone?
Just let me know when you're tired of being alone.

Ich weiß nicht. Wann es anfing, dass ich zu viel für dich geworden bin, und ob ich immer verloren habe, zwischen den Zeilen. Eigentlich weiß ich nicht besonders viel in der letzten Zeit, und ich bin verwundert, wieviel ich mich darüber wundern kann.|| Ich bin aus allen Wolken gefallen und habe vergessen, wie es ist, sie unter den Füßen zu spüren; wie es ist, watteweich gehalten zu werden. Und ich habe keine Lust mehr darauf, dass es nur meine Worte sind, die deine Stille füllen und versuchen, die Kälte daraus zu vertreiben. Denn wie gesagt, es sind meine. Und sie sind jedesmal erfroren.
22.7.06 22:51


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