Requiem for a childhood.
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And I know you have a heavy heart, I can feel it when we kiss. Es ist traumhaft. Und so, dass ich nicht mehr aufwachen will.// Ich weiß nicht viel zu Schreiben, mir ist nicht sehr danach und ich finde weder die richtigen Worte noch die Zeit dazu. Vielleicht wird Alles besser, vielleicht ist es das schon.[Wenn ich dich ansehe, bin ich mir sicher.]// Es ist erstaunlich, wie schrecklich wenig bleibt. Wie schrecklich viel zu wenig, manchmal. Nur ist wenig manchmal Alles, was ich brauche. Alles, was ich habe, Alles, was ich haben will.// Ich sehe Wolken fallen. Nirgendwer sonst. Nur, ich kann sie aufheben gehen, kann sie in meiner Hand halten und sie wieder am Himmel, am LapisLazuliBlau befestigen. Weil da sonst wirklich zu wenig bleibt.. Ich schreibe wirr. Nur, ich bin auf dem Seil und verknote mich nicht darin. Was du siehst, wenn du den Kopf hebst und mir zusiehst, das ist doch nicht meine Sache. Das muss ich nicht wirklich wissen. aufgewacht.
1.4.06 11:46


C'è.. C'è..C'è una farfalla.
Das Leben geht weiter, wenn es nichts Anderes, nichts Besseres ,garnichts mehr weiß. Immerimmer weiter setzt es einen Fuß vor den anderen, als müsste es selbst Seiltanzen. Wenn unter ihm Alles in sich zusammenfällt, einfach wegbricht, es nirgendwo noch Boden gibt, nirgendwen mehr, der es sein könnte. Nur noch das Seil, himmelhoch, nur noch Wolken und Schwarzschwarzweiß. Es weiß auch jetzt nichts Besseres, seit langem nicht. Scheint ganz blind zu sein, um nicht an dem Drumherum ersticken zu müssen. Fühlt sich seit langem, als sei es erst gestern gewesen, nicht lange davor jedenfalls. Dass es anfing, balancieren zu müssen, ganz blind zu werden. Bodenlos zu gehen, zu alleine zu sein.// Was ist mit Augen aufmachen und Farben ansehen? -Ich weiß, was ich muss und vergesse darüber viel zu sehr, was ich kann.. Und manchmal setzt sich die Müdigkeit lachend auf meine Augenlider, macht den Blick zu schläfrig um nicht mehr farbenblind zu sein. Wir müssen nur wolln.. Wir müssen nur.
6.4.06 12:28


Und dann schlägt dein Herz. Manchmal weiß ich garnicht, was, sondern nur, dass ich schreiben will. Wenn es sich anfühlt, als müsste etwas aus mir herausbrechen. Auch wenn ich selbst nicht weiß, warum.// Vielleicht bin ich kein Clown. Nur ein Zauberer mit Maske, versteckt hinter Farben und grellem Lachen. Ich zaubere Kaninchen aus Zylindern, ein Alleinesein aus Einsamkeit und manchmal ein Können aus Müssen. Wenn niemand mehr zusieht und das Licht längst aus ist, kommt ein langohriges Weiß nach dem anderen heraus. Kann ich Sterne verstreuen, die sonst so schwer an meiner Zimmerdecke kleben.// Meine Gefühlswelt war ein Labyrinth, mit Glaswand und vielviel zu wenig Orientierung. Und jetzt seht euch um, es ist ein Zirkus. Ich bin Alles, auf dem Seil. Merke, dass ihr viel zu sehr damit beschäftigt seid, euch den Hals zu verrenken um mich himmelhoch tanzen,balancieren zu sehen. Als dass ihr die weißen Kaninchen sehen könntet, das Alleinesein, das wirkliche Können. Dabei müsstet ihr euch nur einmal den Boden unter euren Füßen genauer ansehen. Sucht mich nicht Balancierend, sucht erst den eigenen Boden. Und sagt mir erst dann, ob ihr einen Bruchteil von mir verstehen könntet. Von hier oben sieht Alles anders aus. Manchmal verschwindet meine Höhenangst, damit ich hinuntersehen kann. Euch sehen kann, wie ihr mich anstarrt. Flieg Schnuppe, flieg.
7.4.06 14:38


Es beschleicht mich wieder das Gefühl, fragt mich leise, was ich wirklich will. Und dann schickt es mich in den April und sagt „Ha'm wir nicht da“. Das Gefühl ist wie der letzte Schrei, kaum verschwindet es und geht vorbei, dann verlacht man es und denkt dabei „Ach wie dumm ich doch war“[...]Hier zu eng, da zu streng. Irgendwo kneift es mich. Zu skurril, nicht mein Stil, das Gefühl steht mir nicht. Ich schau mich nur um. Schau mich nur mal um. || Ich bin wieder hier und finde mein Herz nicht, finde, dass es noch dageblieben ist. Ich kann es nicht fassen, nach wie vor nicht, wie sehr das Alles hier Alleinesein ist und nichts, was darüber hinausgeht. Im Moment ist es, als würde ich himmelhoch auf dem Seil stehenbleiben, nicht weiter wissen, und andererseits im Publikum sitzen, mit den Anderen nach oben sehen und mich selbst nicht wiedererkennen, mich nur fragen, was ich noch will; wann mein Können ein Müssen geworden ist. Mich fragen, wie ich nicht weiter wissen kann, wenn es auf dem Seil nur vor- und rückwärts und sonst nur Fallen gibt. || Ich bin es müde, den Fuß in der Tür zu halten. Bitte, mach mir auf. Weißt du, erst wenn ich falle, werde ich Dir ins Auge fallen.
10.4.06 20:15


Ich sitze auf meinem Seil und lasse die Beine baumeln, sehe mich immer weiter nur in diese eine Richtung um. Weil ich die Dunkelheit am meisten liebe, wenn sie nur still schweigt und Nichts außer diesem Gesicht in das Schwarz malt. Traumfresserchen, Traumfresserchen.
11.4.06 22:42


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