Requiem for a childhood.
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Und auch das größte Wunder geht vorbei.
Ich will nicht mit dir reden, kann ich dir nicht sagen, was ich dir als einziges sagen will. Will im Moment kein Bild von dir sehen. Weil die Art, wie ich dich sehen würde, erschreckend ist. Deinen Halt habe ich als erstes verloren.//Ich will nicht Schreiben, nicht mehr als das. Ein Schmetterling mit Höhenangst.
1.3.06 19:44


Es gibt eine Art von Vergangenheit, die so wehtuend ist, dass schon bei dem Gedanken daran die Erde ihren zahnlosen Mund aufmachen müsste, um mich in ihrem Dunkel verschwinden zu lassen. Die Vergangenheit, die für mich nur als Weg zum Jetzt da ist, der einzelne Zeitpunkt ist ja noch furchtbarer. Das Jetzt ist für mich vielleicht irgendwann auch nur ein Weg weil ansonsten nicht zu ertragen, das Jetzt macht mir wirklich Angst, schneidet schreckliche Grimassen, während die Vergangenheit kalt lächelnd dabei zusieht. Ohne auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, mich loszulassen.
Wer hat verloren? ich mich? Du dich? Oder.. oder wir uns?
2.3.06 19:28


Ich trinke vielviel Kaffee nach wenig Schlaf. I never promissed you a Rosegarden. Doch willst du einen haben, male ich ihn dir. Ab und zu zähle ich wieder Tage, die viel eher Monate sind. Wenn ich selbst im Gleichgewicht bin, einfach dadurch, dass ich einen Fuß vor den Anderen setze, statt hinunterzusehen und mich zu fragen, wie lange und tief ich fallen könnte, fällt mir auf, wie kaputt Andere sind und wie blind für das Ausserhalb. And if you need me most I'll be there and help you to do a step over the edge, a step over the edge. Mir geht es vor allem schlecht, wenn ich blind und wirklich nur alleine mit mir bin. Meine Angst selbst hineinlasse und kaum hinsehe, wenn sie an meinem Bettrand sitzt, ihre Hand nach mir ausstreckt. Ich will nicht mehr das Gefühl haben, mit einem Fuß abzurutschen und vor Angst nichts mehr zu wissen. Nicht, wenn ich es beeinflussen kann. Ich trinke viel Kaffee nach wenig Schlaf. Halte die Augen auf. Das kann er auch, mein Clown. Salto.
3.3.06 18:48


Irgendwie dreht es mich immer noch, verdreht mich und lässt mich während des Imkreisschleuderns nicht mehr los.Wenn ich meine Hände doch noch wegziehen kann, falle ich aus dem Kreis, aus dem Drehen. Nur, allerdings auch hin. Mach, dass es aufhört. Ich mag es wirklich nicht mehr.// Manchmal kommt es mir wirklich unwirklich vor, mein Leben in dieser Zeit, in der ich so anders erwachsen[er] hätte werden sollen, so wie die Anderen. Es ist, als wäre ich nicht hier gewesen, viel weiter weg, auf dem Mond vielleicht. Ich finde, ich kenne vieles nicht. Nur weiß ich, wie es ist, still erwachsen[er] zu werden. In einer Zeit, in der ich manchmal nicht sprechen konnte, weil jedes Wort mich ersticken wollte. Inzwischen verliere ich Worte.Quadrat im Kreis.
4.3.06 23:17


Ich weiß noch nicht, Was, doch ich Schreibeschreibe. Wenn es mir geht wie jetzt, will ich keines der Bilder genau ansehen, die ich selbst gemalt habe oder noch unausgesprochen vor Augen. [Ich würde mich wahrscheinlich darin verlieren, nicht wieder auftauchen können, um mit Worten zu werfen, sie auszusprechen, manchmal auszukotzen.]//Jetzt fängt die Zeit an, in der das Ummichherum mich mehr und mehr daran erinnert, wie anders mein Lebensgefühl sein kann.//Ich will manchmal einfach mehr Abstand haben, um mir klarer zu sein. Will wissen, wie Allesalles hier aussieht, wenn ich nicht bei Ihm weg von hier bin, wo das Glück lachend neben mir sitzt und mit den Beinen baumelt. Will wissen, wie sehr sich mein Gefühl bestätigt, dass von denen, die wichtig sind, zu Viele zu kaputt sind. Will es wissen und dann vergessen. Weil ich zumindest das aus der Nähe nicht ertragen könnte.
5.3.06 19:10


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