Requiem for a childhood.
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Für das, was du mir warst, hat diese Welt kein Substitut. Und wieder ist es Winter. Die viel zu frühen Lebkuchen lassen sich immer weniger ignorieren, wohingegen die Angst, die ihr Anblick verursacht, zunehmend nur wächst. Als hätte sie vergessen, dass sie doch eigentlich in mir wachsen müsste und nicht einfach über mich hinaus.| Ich male meine Welt in Schwarz und Weiß und kann nicht anders. Starre auf das Nichts, das sich immer weiter auszubreiten und alles zu zerfressen scheint; nur gibt es hier keine kindliche Kaiserin, die etwas daran ändern könnte. Das Außen spiegelt wieder nur die innere Kälte. Du fehlst und ich weiß nichts anderes mehr zu sagen. An jedem Abend stirbt der Löwe mit seiner Farbenwüste. Und es ist jedes Mal für immer. Bei Gott, es fehlt ein Stück. Haltet die Welt an. Es fehlt ein Stück. Sie soll stehn...
1.11.07 22:03


Dort, wo du nicht hinsieht, steh ich und schau weg. Manchmal ist der Punkt, auf dem ich stehe, nur dadurch gut, dass ich genau weiß, dass ich bald zu weit weg bin um ihn auch nur aus der Ferne erahnen zu können. Ist alles, was mich hier noch hält, die Aussicht darauf, dass ich bald weglaufen und so viele Menschen endlich hinter mir lassen kann. Manchmal denke ich an dich und den letzten Winter, und frage mich, wie unser Leben weitergeht. Nicht deins, nicht meins. Unser Leben. Und frage mich, ob es das jemals geben wird. Manchmal kommt wieder, was ich hinter mir lassen wollte, und tritt noch mehr zum Vorschein, was ich niemals hinter mir lassen kann. Finde ich wieder keinen Weg, die Gedanken abzustellen oder nicht jedes Gefühl an mich heranzulassen. Und manchmal ist "manchmal" auch nur ein Versuch, die Gegenwart als solche nicht erkennbar zu machen; manchmal ist jetzt. Und ein Dreck ist, was du da stammelst, von Sehnsucht auf meinem Gesicht.
30.10.07 18:07


I pray the rain, the rain won't fall... Das sind zittrige Worte, die schließlich zurückkommen. Die ganz schwindelig sind, als wären sie gerade erst aufgewacht. Aus einem Schlaf, der so lang war, dass sie vergessen haben, wie fest und selbstverständlich sie einmal waren.| Es gab kein Halten mehr, keinen Rahmen, den ich noch hätte finden können, weil wieder alles auseinanderbrach. Und wenn Eis nicht trägt, versuche auch ich nicht, jeden Tag darauf zu gehen. Es gibt Zeiten, da kann man nicht anders, als sich stets auf den Weg zu machen, nur um irgendwo [anders] anzukommen. Und irgendwann ist es nur noch gut, dass auch diese Zeiten vorübergehen. Dass man schließlich seine Sachen packen und losgehen kann und weiß, wohin. Und wenn die Antwort vielleicht auch nur das Ende des Seils ist.
29.10.07 22:52


Be running up that road. Be running up that hill.
Du fehlst, jeden Tag. Jedenjeden verdammten Tag.
18.6.07 21:26


And why can't you just hold me? And how come it is so hard?
And do you like to see me broken? And why do I still care?
[...]

Ich sehe dich an und kann mir kaum vorstellen, dass es jemals anders aussehen kann zwischen uns. Wir sind unfähig, wenn es um Freundschaft geht, völlig unbeholfen. Stoßen rechts und links irgendwo an und schmeißen Dinge herunter, ohne etwas daran ändern oder irgendetwas auffangen zu können. Immer weiter, immer einen Schritt. Nicht auch noch dich verlieren. Nur nach vorne, irgendwie. Auch wenn rechts und links alles zu Scherben wird. Nur nach vorne, mit dem Blick zurück und zu viel Sehnsucht danach. *
10.6.07 11:38


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