Requiem for a childhood.
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Ich will nicht hören, dass es sie geben muss, solche Erfahrungen und Menschen, und dass man an ihnen wachsen kann, dass man das lernen muss. Du solltest garnichts sagen, einfach still sein; Stille würde sich nicht so schrecklich falsch anfühlen. Ich musste doch längst alles kennenlernen, viel zu früh, viel zu viel, und daran wachsen. Bin doch längst schon größer als ich selbst, so weit über mich hinausgewachsen, dass ich mich nicht mehr fassen kann und längst schon viel zu viel für mich bin.| Ich tue mein Bestes, nicht mein Leben mit dem der anderen zu vergleichen und dort nur Leichtigkeit zu sehen, mein Bestes, zu akzeptieren dass all das zu mir gehört und es keinen anderen Weg geben kann [als den nach vorne, immer weiter]. Nur ist mein Bestes nicht gut genug und die Angst so unbeschreiblich viel größer. Reicht es niemals aus, zu wollen und alles zu geben; ganz egal, was wir glauben wollen. Alles ist nicht genug und zugleich viel zu viel für uns selbst. Hoffnung ist das, was uns weitergehen lässt. Doch niemand kann uns versichern, dass wir auch irgendwo ankommen, die Hoffnung uns nicht einfach immer weiter drängt, zu einer Reise ohne Ziel, einem Wunsch ohne Erfüllung, Heimweh ohne Ankommen. Fallen ohne Boden. Der Ursprung der Hoffnung ist wieder nur das Wollen. Und das sagt nur etwas über unser Jetzt aus, kann niemals von der Zukunft sprechen.
13.12.07 15:45


Und ich dreh mich schweigend um, und mein Spiegelbild verliert sich im Fenster, vor dem der Regen applaudiert. Immernoch heißt es, scheinbar wortlos herumzustehen und den Kopf zu beschäftigen. Ansonsten werden große Pläne für eine große Zukunft geschmiedet, in die es sich hoffentlich noch hineinwachsen lässt. Träume werden Ziele genannt und kunterbunt ausgemalt; das dass ist von Bedeutung, nicht wie es weitergeht. Und das Herz schlägt ganz wirr vor Glück im Takt einer Melodie, die das Ohr noch nicht kennt.
27.11.07 21:27


I went too far, yes I came too close, I drove away the one that I loved the most. Mein Alltag verschluckt mich mitsamt all den Worten. Der Kopf ist so voll, dass sich das Herz nicht konzentrieren, nichts fühlen kann. Nichts ist weit und frei, da ist nur Enge und wieder der Blick auf zu viele Menschen, die ich nicht mehr sehen kann. Oder will, denn es nicht mehr zu können würde ich besser finden. Doch irgendwo gibt es auch mehr, mehr als das alles. Die Hoffnung auf Schweden. Darauf, endlich einmal dort anzukommen, wo das Herz schon so lange wohnt. Now I ride the tide on a boat made of sand..
13.11.07 19:35


The reasons all have run away, but the feelings never did. Und jetzt stehst du da und siehst mich an. Lachst und staunst noch immer über die weißen Kaninchen, die Andere längst nicht mehr sehen können. Die doch so lange schon nicht mehr aus dem Zylinder gesprungen sind. Irgendwann klebt dein Blick an meinen Gedanken, und dann merkst du es selbst. Dass du falsch wünschst; immer nur das Gestern. Dass dein Herz noch Verstecken spielt, Wölfe unter der Kellertreppe und das Leben in allem sieht. Noch Hoffnung hat und das Wissen, dass Arme alles gut machen können. Dein Herz hängt an der Zeit ohne Zeitgefühl und voller Wunder. Und wenn es doch einmal spürt, was bei dir so los ist, ist es völlig überfordert und kriecht nur noch weiter in sein Versteck hinein, das doch Jahre zurückliegt. Dabei bräuchtest du es doch hier, in diesem Moment, jedem einzelnen. Stattdessen siehst du Wunder, die schon lange keine mehr sind, hältst fest an einer Hoffnung, die es längst nicht mehr gibt. Bist mit dem Herzen nicht ganz da.
6.11.07 19:05


So from now on I will not leave myself open to needing someone. Das sind wieder solche Tage, an denen ich lieber am Rand stehe und stumm dem Leben zusehe, als das zu sagen, was ich andernfalls sagen würde. Es ist ja auch nicht besonders nett, zu sagen, dass man jetzt gehen und den Anderen lieber niemals mehr sehen will. Das wird er nicht hören wollen. Deshalb behalte ich meine Worte für mich und füttere sie mit Alkohol und wirren Gedanken. Die es derzeit sowieso, und mal wieder, im Übermaß gibt. And trust is not the answer. That's just what we do when we can't stand to be alone again.
4.11.07 21:38


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